Securpharm ist aus dem Apothekenalltag nicht mehr wegzudenken: Jede verifizierungspflichtige Packung muss zuverlässig gescannt und im Hintergrund gegen die Datenbank geprüft bzw. ausgebucht werden. Damit das flott, fehlerfrei und für Dein Team stressarm funktioniert, braucht es zwei Dinge: richtig ausgewählte Barcodescanner und Apothekendrucker – und saubere Workflows vom Wareneingang bis zur Abgabe. Hier bekommst Du praxisnahe Orientierung, worauf es ankommt.
Barcodescanner: Die Must-haves für Securpharm
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2D-Imager für DataMatrix-Codes
- Securpharm nutzt 2D-DataMatrix. Nur echte 2D-Imager dekodieren diese Codes zuverlässig, auch wenn sie klein, teils beschädigt oder auf glänzenden Packungen aufgebracht sind.
- Achte auf schnelle Dekodier-Engines (hohe Frames/s), damit Du Packungen quasi im Vorbeiziehen verifizieren kannst.
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Omnidirektionales Scannen
- Keine Zeit zum Ausrichten? Mit omnidirektionalen Imagers entfällt das “Zielen”. Das steigert die Erstleserate und vermeidet Frust an der Kasse und im Backoffice.
- Praktisch: Präsentationsständer, damit das Team beide Hände frei hat – Packung kurz vor den Scanner halten, Ping, fertig.
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Desinfektionsmittelbeständige Gehäuse
- In der Offizin und im Rezepturbereich wird viel gereinigt. Scanner mit chemikalienbeständigem, versiegeltem Gehäuse (häufig mit Angabe von getesteten Mitteln und IP-Schutzklassen) halten das aus.
- Glatte Oberflächen ohne tiefe Fugen erleichtern die Hygieneroutine.
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Akustisches und haptisches Feedback
- Akustischer Beep ist Standard – aber in lauter Umgebung ist eine Vibrationsrückmeldung Gold wert. Du spürst sofort, ob der Scan durch ist, ohne auf den Bildschirm schauen zu müssen.
- Konfigurierbare Lautstärke/Signaltöne helfen, zwischen “erfolgreich verifiziert” und “Fehler” zu unterscheiden.
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Kabelgebunden vs. kabellos
- Kabelgebunden (USB-HID/RS232): maximal stabil, keine Ladezeiten, ideal an HV-Tischen und im Backoffice.
- Kabellos (Bluetooth/2,4-GHz): mehr Bewegungsfreiheit, super für Wareneingang, Kommissionierung, Rezeptur. Wichtig: Wechselfähige Akkus oder Schnelllade-Cradles, Reichweite, Störsicherheit und sichere Verschlüsselung prüfen.
- Pro-Tipp: Kombiniere fixe, kabelgebundene Scanner an der Kasse mit einem kabellosen Gerät im Wareneingang – so deckst Du alle Szenarien ab.
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Weitere Details, die im Alltag zählen
- Guter Ziel-Laser oder Ziel-LED, damit der Scanbereich klar ist.
- Hohe Toleranz bei schlecht gedruckten Codes (Print Contrast Signal, “DPM”-Fähigkeit optional).
- Firmware-Updates und Profile per Fernwartung einspielbar, damit Dein IT-Partner Dich schnell unterstützen kann.
Apothekendrucker: Richtig etikettieren, richtig quittieren
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Thermodirekt vs. Thermotransfer
- Thermodirekt: schnell, leise, ohne Farbbänder – ideal für kurzfristige Etiketten und Bondruck. Achtung: Hitze, Licht und Feuchtigkeit können das Druckbild mit der Zeit verblassen lassen.
- Thermotransfer: robustes, abriebfestes Druckbild dank Farbband – perfekt für Etiketten, die kühl gelagert werden, Kondenswasser sehen oder länger haften müssen (z. B. Rezeptur- und Lageretiketten).
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Etikettenbeständigkeit, besonders bei Kühlung
- Wähle Materialien/Kleber, die bei 2–8 °C oder tiefer sicher kleben und Kondensation aushalten. Für Gefrierfach/Ultratiefkühlung spezielle Low-/Cryo-Temp-Etiketten nutzen.
- Chemikalienresistenz beachten (Ethanol, Isopropanol, Peroxide), damit Etiketten in der Rezeptur lesbar bleiben.
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Typen von Etiketten im Apothekenbetrieb
- Rezeptur- und Abgabeetiketten mit variablen Feldern (Wirkstoff, Haltbarkeit, Hinweise).
- Lager- und Regaletiketten inkl. Barcodes zur schnellen Bestandsführung.
- Kühl- und Sonderetiketten (Warnhinweise, Chargen, PZN/GTIN).
- Tipp: Nutze Etikettenformate, die Deine Warenwirtschaft nativ unterstützt, und Drucker mit verbreiteten Drucksprachen (z. B. ZPL/EPL/TSPL).
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Schneller Bondruck an der Kasse
- 80-mm-Thermodrucker mit hohem Durchsatz, Auto-Cutter, ESC/POS-Kompatibilität und stabiler USB-/LAN-/WLAN-Anbindung sorgen für zügige Übergaben.
- Leiser Druck ist Kundenservice – vor allem in ruhigen Offizinen.
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Servicefreundliche Features
- Werkzeugloser Rollenwechsel (“Drop-in”) spart Zeit.
- Netz-/LAN-Status-LEDs und Remote-Management vereinfachen die IT-Betreuung.
- Treiber für Windows, ggf. auch Linux/Mac, OPOS/JavaPOS für Kassensoftware – so bleibt alles kompatibel.
Best-Practice-Workflows: Vom Wareneingang bis zur Abgabe
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Wareneingang
- Packungen beim Einlagern mit einem kabellosen 2D-Imager scannen, um die Verfügbarkeit zu prüfen und die Warenwirtschaft zu aktualisieren. Optional: Vorab-Verifizierung, um Auffälligkeiten früh zu erkennen.
- Lager-/Regaletiketten direkt am Platz drucken, damit die Bestände korrekt geführt werden.
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Einlagerung und Lagerpflege
- Stellplätze mit klaren, scannbaren Regal-Etiketten versehen.
- Retouren- und Ablaufmanagement per Scanner: Chargen/Verfalldaten erfassen, automatische Listen zur Kontrolle.
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Rezeptur
- Rohstoffe und Primärgefäße mit langlebigen Thermotransfer-Etiketten kennzeichnen.
- Rezeptur-Etiketten mit variablen Daten on demand drucken; robuste Materialien für Feuchtigkeit/Desinfektion nutzen.
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Abgabe an der Kasse
- Packung mit einem omnidirektionalen 2D-Imager am HV-Tisch scannen – Securpharm-Verifikation und Ausbuchung laufen im Hintergrund.
- Bon schnell und sauber ausgeben, ggf. Etiketten (z. B. Einnahmehinweise) direkt drucken.
- Bei Fehlern klare Signale (akustisch/haptisch) nutzen, damit das Team sofort reagieren kann.
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Retoure und Sonderfälle
- Bei Rückgaben den Status in der Warenwirtschaft prüfen und – wenn regelkonform möglich – korrekt behandeln. Klare, dokumentierte Prozessschritte im Team kommunizieren.
Typische Fehlerquellen – und wie Du sie vermeidest
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Schlechte Erstleserate
- Ursache: 1D-Laser statt 2D-Imager, spiegelnde Packungen, ungünstige Beleuchtung.
- Lösung: 2D-Imager mit guter Low-Contrast-Performance, Präsentationsmodus, korrekte Beleuchtung am HV.
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Fehlende oder unklare Rückmeldung
- Ursache: Nur leiser Beep, kein Vibrationssignal.
- Lösung: Scanner mit haptischem Feedback, Signaltöne konfigurieren, Headsets/Masken berücksichtigen.
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Hygiene schädigt Hardware
- Ursache: Ungeeignete Gehäuse, aggressive Reinigungsmittel.
- Lösung: Scanner mit desinfektionsmittelbeständigem Gehäuse und passender IP-Schutzklasse; Reinigungsplan abstimmen.
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Etiketten lösen sich in der Kühlung
- Ursache: Falscher Kleber oder Thermodirekt statt Thermotransfer.
- Lösung: Kältefeste Materialien/Kleber, Thermotransfer für kritische Anwendungen, Etiketten vor dem Kühlen fest andrücken.
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Verblasstes Druckbild
- Ursache: Thermodirekt-Etiketten im Licht/Hitze.
- Lösung: Für längerfristige Kennzeichnung Thermotransfer; bei Bons hitzeneutrale Ablage.
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Timeouts/Verbindungsprobleme bei Securpharm
- Ursache: Wackelige Netzwerkverbindung, USB-Stromsparmodus, WLAN-Roaming.
- Lösung: Kabelgebundene Verbindungen bevorzugen, USB-Energiesparen deaktivieren, stabiles LAN/WLAN, Monitoring einsetzen.
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Inkompatibilitäten mit Warenwirtschaft/Kasse
- Ursache: Exotische Treiber, fehlende Druckersprachen oder nicht unterstützte Schnittstellen.
- Lösung: Geräte mit Standardprotokollen (USB-HID, OPOS, ESC/POS, ZPL/TSPL), getestete Modelle, Pilotarbeitsplatz vor dem Rollout.
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Batteriemanagement bei Funkscannern
- Ursache: Leere Akkus im Peak.
- Lösung: Lade-Cradles am HV, Ersatzakkus, Ladefenster im Dienstplan, Akkustatus zentral überwachen.
Kompatibilität: Warenwirtschaft, Securpharm-Connector und Kassensystem
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Scanner
- USB-HID wird in der Regel als Tastatur erkannt – einfache Integration, schnelle Einrichtung.
- Für anspruchsvollere Setups: OPOS/JPOS-Unterstützung, konfigurierbare Prä-/Postfixe und direkte API-Anbindung.
- Profile je Arbeitsplatz per Konfig-Barcode oder Remote-Tool ausrollen.
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Drucker
- ESC/POS für Bondruck, ZPL/EPL/TSPL für Etiketten – so arbeiten die meisten Warenwirtschaften und Etikettensoftwares out of the box.
- Netzwerkdrucker mit festen IPs erleichtern das Monitoring und die Fernwartung.
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Kassensysteme und Fiskalisierung
- Wenn Deine Kasse Bons ausgibt, ist eine TSE-konforme Lösung Pflicht. Integrierte Kassensysteme mit TSE-Schnittstelle sorgen für rechtssicheren Betrieb und nahtlose Verzahnung mit Scanner/Drucker.
- Achte darauf, dass Kasse, Warenwirtschaft und Securpharm-Workflow sauber abgestimmt sind – so vermeidest Du doppelte Arbeit und Medienbrüche.
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Updates und Support
- Firmware-/Treiber-Updates sollten planbar und remote einspielbar sein, ohne den HV-Betrieb zu stören.
- Log-Dateien und Statusanzeigen helfen bei der schnellen Fehleranalyse.
Kompakte Checkliste: Die richtige Geräteauswahl
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- 2D-Imager mit hoher Erstleserate für DataMatrix
- Omnidirektionales Scannen, Präsentationsmodus/Standfuß
- Desinfektionsmittelbeständiges Gehäuse, passende IP-Schutzklasse
- Akustisches UND haptisches Feedback, konfigurierbar
- Kabelgebunden für HV, kabellos (Bluetooth/2,4 GHz) für Wareneingang/Backoffice
- Wechselakku oder Schnelllade-Cradle, Akkustatusanzeige
- Remote-Konfiguration und -Updates, Standardprotokolle (USB-HID/OPOS)
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- Thermodirekt für Bons/kurzfristige Etiketten, Thermotransfer für langlebige/gekühlte Etiketten
- Unterstützte Drucksprachen (ESC/POS, ZPL/TSPL), kompatible Treiber
- Medienvielfalt: Rezeptur-, Lager-, Regal-, Kühl-Etiketten
- Hohe Druckgeschwindigkeit, Auto-Cutter, leiser Betrieb
- Netzwerkoptionen (USB/LAN/WLAN), Remote-Management
- Geeignete Etikettenmaterialien und -kleber (Kälte, Chemikalien)
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Workflow & IT
- Kompatibilität mit Deiner Warenwirtschaft und Securpharm-Anbindung
- Testplatz vor Rollout, Schulung des Teams
- Klare SOPs für Wareneingang, Abgabe, Retouren, Rezeptur
- Monitoring für Netzwerk/Hardware, Backup-Geräte für Spitzenzeiten
Praxis-Beispiele: So geht’s noch schneller
- HV-Tisch: Kabelgebundener 2D-Imager im Präsentationsständer. Kundeninteraktion bleibt im Fokus, Packung kurz vor den Scanner, System bucht im Hintergrund aus, Bon kommt automatisch.
- Wareneingang: Kabelloser Imager mit großem Akkupack. Karton öffnen, Packungen scannen, Einlageretiketten direkt aus dem mobilen Etikettendrucker daneben.
- Rezeptur: Thermotransferdrucker mit lösemittelresistentem Band. Etiketten mit Haltbarkeit, Charge, Lagerungshinweis – bleiben lesbar, auch nach Wischdesinfektion.
- Retoure: Separater Scanplatz mit stabilem LAN, klare Masken in der Warenwirtschaft, eindeutiges Feedback bei Statuskonflikten.
Warum MagicPOS: Technik plus Service, die im Apothekenalltag trägt
Wenn Du keine Lust auf “Try & Error” hast, profitierst Du von Lösungen, die auf Apotheke zugeschnitten sind – und von einem Partner, der Dich versteht:
- Branchenfokus: Scanner, Apothekendrucker und Kassensysteme, die mit gängigen Warenwirtschaften und Securpharm-Workflows harmonieren.
- Wettbewerbsfähige Preise: Transparente Angebote ohne versteckte Kosten.
- Schneller Versand: Damit Engpässe gar nicht erst entstehen – Geräte sind fix bei Dir.
- Exzellenter Support: Fachberatung bei der Auswahl, vorkonfigurierte Geräte auf Wunsch, plus Fernwartungspakete für schnelle Hilfe im Betrieb.
- Flexible Finanzierung: Kauf auf Rechnung oder Ratenzahlung – so bleibt Deine Liquidität entspannt.
- Integrierte Kasse: TSE-konforme Kassensysteme und passende Kassensoftware; Scanner und Drucker werden sauber eingebunden, inklusive Bondruck und Etikettier-Workflows.
Unser Tipp: Lass Dir einen Testarbeitsplatz zusammenstellen – 2D-Imager (HV + Wareneingang), Bondrucker, Etikettendrucker und Verbrauchsmaterial. Nach einer kurzen Pilotphase weißt Du, was funktioniert, und rollst ohne Überraschungen aus.
Fazit: Mit der richtigen Hardware läuft Securpharm wie nebenbei
Mit 2D-Imagern, die DataMatrix omnidirektional und schnell lesen, robusten, hygienetauglichen Gehäusen und klarem Feedback nimmst Du Reibung aus jedem Scan. Kombiniert mit durchdachten Druckern – Thermodirekt für Bons, Thermotransfer für langlebige Etiketten – und sauber abgestimmten Workflows von Wareneingang bis Abgabe wird Securpharm zum Selbstläufer. Und wenn Du Dir Auswahl, Einrichtung und Support sparen willst: Hol Dir Geräte, die auf Apothekenprozesse optimiert sind – mit schneller Lieferung, kompetenter Beratung, Fernwartung und flexiblen Zahlungsoptionen. So bleibt mehr Zeit fürs Wesentliche: Deine Patienten.