Du willst kassieren, wachsen und dich gleichzeitig nicht mit Bußgeldern oder Kassen-Nachschauen herumschlagen? Dann brauchst du ein System, das in der Praxis zuverlässig funktioniert und rechtlich auf der sicheren Seite ist. 2026 gilt in Deutschland unverändert: Kassen müssen die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) erfüllen, eine zertifizierte TSE nutzen, DSFinV-K-Exporte liefern und die Beleg- sowie Aufbewahrungspflichten einhalten. Klingt formal – ist mit der richtigen Lösung aber entspannt zu meistern.
MagicPOS Kassen IT Fachhandel GmbH begleitet seit 2016 Unternehmen in Retail, Gastronomie, Hotellerie und Apotheken. Mit wettbewerbsfähigen Preisen, schnellem Versand, Fachberatung und Remote-Services bekommst du genau das Setup, das zu deinem Alltag passt – zukunftssicher und praxisnah.
Hinweis: Dieser Leitfaden ist eine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte wende dich an Steuerberatung oder Finanzamt.
KassenSichV, TSE, DSFinV-K & Co. – verständlich erklärt
- KassenSichV: Regelt, wie elektronische Kassensysteme vor Manipulation geschützt werden. Herzstück ist die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE).
- TSE-Pflicht: Jede Kasse muss an eine zertifizierte TSE angebunden sein (Hardware-TSE oder Cloud-TSE). Die TSE signiert relevante Vorgänge (Start, Bon, Storno, Z-Bon etc.) und protokolliert sie unveränderbar.
- DSFinV-K-Export: Einheitliches Exportformat für Betriebsprüfungen und Kassennachschau. Auf Anforderung muss dein System den Export zeitnah liefern – vollständig und lesbar.
- Belegausgabepflicht: Zu jedem Geschäftsvorfall muss ein Beleg erstellt werden (Papier oder elektronisch, wenn der Kunde einverstanden ist). Der Beleg enthält u. a. TSE-Informationen.
- Aufbewahrungspflichten: Nach GoBD sind steuerrelevante Daten grundsätzlich 10 Jahre aufzubewahren – unveränderbar, vollständig, maschinell auswertbar. Dazu zählen Kassenjournale, TSE-Daten, DSFinV-K, Z-Bons, Stammdatenänderungen usw.
- Kassen-Nachschau: Das Finanzamt darf unangekündigt prüfen. Wichtig ist ein sauberer Prozess: DSFinV-K-Export abrufbar, Bedienungsanleitung vorhanden, Verantwortliche geschult.
Praxis-Tipp: Lege regelmäßige Datensicherungen fest und übe den DSFinV-K-Export. So bleibst du gelassen, wenn die Nachschau kommt.
Praxisnah: Was heißt das im Alltag?
- Tagesabschluss (Z-Bon) mit TSE-Signatur, Kassensturz und revisionssicherer Ablage.
- Lückenlose Vorgangsprotokollierung (Startbeleg, Kassenbelege, Stornos, Trainingsmodus klar getrennt).
- Beleg mit gesetzlich geforderten Angaben: u. a. Kassen-ID, Transaktionsnummer, TSE-Seriennummer, Signaturzähler.
- DSFinV-K-Export auf Knopfdruck und sicherer Zeitreihenabgleich mit deinen Z-Abschlüssen.
- Stabiler Offline-Betrieb mit nachgelagerter TSE-Signatur (falls Cloud-TSE kurzzeitig nicht erreichbar ist), inklusive Protokoll.
- Rechte- und Rollenmanagement, damit Kassierer nur sehen und tun, was sie sollen.
Mit einem sauber konfigurierten System erledigst du das nebenbei – ohne Mehraufwand im Tagesgeschäft.
Branchenleitfaden 2026: So setzt du es um
Einzelhandel (Retail)
- Kernprozesse: Barcode-Scanning, schnelle Belegerstellung, Aktionen/Gutscheine, Inventur.
- Fiskalfit: TSE-sichere Transaktionen, DSFinV-K-Export, GoBD-Archiv.
- Praxisbeispiel: Modeboutique mit Sale-Preisen und Umtausch – Storno- und Umtauschprozesse sind TSE-protokolliert, Kassenabschlüsse passen zur Warenwirtschaft.
Gastronomie
- Kernprozesse: Tischverwaltung, Gangfolge, Splitten/Transfer von Positionen, Küchenbons, To-go/Delivery mit abweichenden Steuersätzen.
- Fiskalfit: TSE-sichere Splits und Stornos, getrennte Bedienerrechte, Trinkgeldregelungen klar abgebildet.
- Praxisbeispiel: Bistro mit Außenbereich – Tische wechseln oft, Belege werden erst beim Kassieren gedruckt. Alle Zwischenschritte bleiben revisionssicher, TSE-signiert.
Hotellerie
- Kernprozesse: Zimmerverwaltung, City-Tax, Minibar/Restaurant aufs Zimmer buchen, Sammelrechnung beim Checkout.
- Fiskalfit: Saubere Trennung von Hotelleistung, Frühstück, Restaurantumsätzen; korrekte Steuerlogik und belegkonforme Zusammenführung.
- Praxisbeispiel: Boutique-Hotel – Restaurantposten werden über die Zimmernummer verbucht, bleiben aber TSE-konform und DSFinV-K-exportierbar.
Apotheken
- Kernprozesse: Rezepturen, Rx/OTC-Abverkauf, Rezeptabrechnung, Chargen-/Verfallsdaten, ggf. Alter/Erstattungen.
- Fiskalfit: Klare Workflows zwischen Warenwirtschaft und Kasse, TSE-konforme Abbildung von Korrekturen, GoBD-gerechte Archivierung.
- Praxisbeispiel: Rezepturherstellung – Materialentnahmen und Verkauf werden sauber getrennt protokolliert; Quittungen enthalten alle Pflichtangaben, DSFinV-K bleibt konsistent.
In allen Branchen gilt: Schulung und klare Prozesse sind die halbe Miete.
Empfohlene Software-Setups mit GastroSoft und PosSoft
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Gastronomie/Hotellerie mit GastroSoft
- Warum: Starke Tisch- und (in vielen Setups) Zimmer-/Leistungsverwaltung, flexible Split-/Transferfunktionen, Küchenmonitoring und Bonsteuerung.
- Fiskal: Integrierte TSE-Anbindung, schnelle DSFinV-K-Exporte, rollenbasiertes Rechtemodell.
- Praxis: Von Café bis Hotelrestaurant – vom mobilen Bonieren am Tisch bis zur Sammelrechnung beim Checkout.
-
Einzelhandel/Apotheken mit PosSoft
- Warum: Schnelles Scannen, Aktionspreise, Gutscheinverwaltung, Lagerfunktionen; für Apotheken in Kombination mit branchenspezifischen Modulen/Anbindungen nutzbar (z. B. Rezeptur-Workflows, Chargen).
- Fiskal: TSE-Integration, DSFinV-K auf Abruf, revisionssichere Protokollierung.
- Praxis: Vom Kiosk bis zur Fachapotheke – verlässliche Belegausgabe, klarer Storno- und Retourenprozess.
MagicPOS hilft dir, die passende Lizenz- und Modulkonfiguration zu wählen und vorkonfiguriert auszuliefern – inklusive Schulung und Remote-Feinschliff.
Hardware, die in der Praxis trägt
- Bondrucker: Thermodirektdrucker (80 mm) mit schnellem Ausstoß sorgen für flüssige Abläufe; Anschluss per USB, LAN oder WLAN. Elektronische Belege optional ergänzen.
- Barcodescanner: 2D/Imager-Scanner lesen EAN, QR und Datamatrix – wichtig für Gutscheine, Apothekenanwendungen oder mobile Tickets.
- Kassen-Workstation/Tablet: Stationär mit Touch oder mobil für die Terrasse – je nach Einsatzbereich.
- TSE: Hardware-TSE (z. B. USB/SD) oder Cloud-TSE – beide zertifiziert, beide integrierbar. Entscheidung je nach Infrastruktur und Filialanzahl.
- Optionales Zubehör: Kundendisplay, Kassenlade, Netzabsicherung (USV).
MagicPOS liefert Hardware und Software aus einer Hand – schnell versendet, getestet und auf Wunsch per Fernwartung direkt einsatzbereit gemacht.
Entscheidungsbaum: In 6 Schritten zur passenden Lösung
1) Branche wählen
- Gastronomie/Hotellerie → meist GastroSoft.
- Einzelhandel/Apotheke → meist PosSoft.
2) Einsatzform klären
- Stationär mit fixen Plätzen?
- Mobil (Terrasse/Room-Service/Inventur)?
- Mischbetrieb? → Kombi aus festen Stationen und mobilen Endgeräten.
3) TSE-Variante festlegen
- Eine Filiale, stabiles LAN → Hardware-TSE möglich.
- Mehrere Standorte, Mobilgeräte, wenig IT-Aufwand → Cloud-TSE bevorzugt.
- Wichtig: Offline-Strategie (Zwischenspeicherung, Nachsignatur) definieren.
4) Peripherie bestimmen
- Bondrucker: Belegaufkommen/Tempo?
- Barcodescanner: 2D nötig (Apotheke/Gutscheine)?
- Kundendisplay/Kassenlade: Ja/Nein?
5) Service-Level andocken
- Fernwartungspaket für Updates, DSFinV-K-Support, TSE-Monitoring.
- Schulung: Erstinbetriebnahme + Refresher einplanen.
6) Budget & Finanzierung
- Kauf auf Rechnung, Ratenzahlung oder Hybrid (Hardware kaufen, Software mieten)?
- Wartungsbudget pro Monat festlegen.
Kurz gesagt: Wenige Entscheidungen – große Wirkung auf Stabilität und Zukunftssicherheit.
Kosten, ROI und Budgetplanung 2026
Typische Kostenbausteine
- Hardware: Kassen-Workstation/Tablet, Bondrucker, Scanner, Kassenlade.
- Software: Lizenzen/Module (GastroSoft/PosSoft), ggf. Add-ons.
- TSE: Einmal- (Hardware) oder laufende Gebühren (Cloud).
- Service: Einrichtung, Schulung, Fernwartung, Updates.
- Betrieb: Austausch von Verschleißteilen, Belegdruckrollen, ggf. E-Beleg-Dienst.
Grobe Orientierungswerte (je nach Umfang stark variierend)
- Einstieg (kleine Kasse, Drucker, Scanner, Basislizenz): häufig im niedrigen vierstelligen Bereich.
- Mittelstand (mehrere Arbeitsplätze, mobile Geräte, Zusatzmodule): typischerweise im mittleren vierstelligen Bereich.
- Laufende Kosten (Support/Updates/TSE): meist überschaubare monatliche Beträge.
ROI-Hebel in der Praxis
- Schnellere Checkout-Zeiten (z. B. -5 bis -10 Sekunden/Bon) → mehr Durchsatz in Peak-Zeiten.
- Weniger Fehler/Stornos dank klarer Workflows → geringere Verluste, weniger Nacharbeiten.
- Zeitersparnis bei Kassenabschluss/Export → Stunden pro Monat zurück für Verkauf/Service.
- Vermeidung von Bußgeldern dank sauberer Fiskaldaten → kalkulatorischer Risikopuffer.
Tipp: Plane einen kleinen Puffer für Schulung und Nachjustierung nach dem Go-live ein – der zahlt sich fast immer mehrfach aus.
Checkliste für den Go-live
Vorbereitung
- Stammdaten prüfen: Artikel/Warengruppen/Steuersätze, Preise, TSE-Anbindung.
- Benutzerrechte und Bediener anlegen, Kassen- und Standort-IDs dokumentieren.
- Beleglayout mit TSE-Informationen testen (Probedruck).
- DSFinV-K-Export durchführen und validieren.
- Notfallprozess definieren (TSE- oder Netzstörung, Offline-Signatur, Nachsignatur).
- Datensicherung aktivieren (zeitgesteuert) und Wiederherstellung testen.
Schulung & Test
- Kurze Bedienerschulung (Bonieren, Storno, Split, Z-Abschluss).
- Tischangebot/Zimmerbuchung oder Rezeptur-Workflows im Dry-Run durchspielen.
- Rollenwechsel testen (Manager vs. Bediener), Kassenbuchführung klären.
Inbetriebnahme
- Echtbetrieb mit Begleitung (on-site oder Remote).
- Erster Tagesabschluss gemeinsam prüfen, Protokolle archivieren.
- Ansprechpartner und Fernwartungszugang dokumentieren.
Schneller Start und Finanzierung mit MagicPOS
- Fachberatung: Wir übersetzen Anforderungen aus Retail, Gastro, Hotellerie und Apotheken in ein passendes Setup – inklusive TSE-Variante und DSFinV-K-Prozess.
- Vorkonfiguration: Hardware, GastroSoft/PosSoft, Beleglayout, Benutzerrechte und TSE sind bei Lieferung vorbereitet.
- Schneller Versand: In der Regel sehr zügig – damit du ohne Projektstau starten kannst.
- Remote-Inbetriebnahme & Fernwartung: Wir begleiten deinen Go-live per Fernzugriff, kümmern uns um Feineinstellungen, Updates und TSE-Monitoring.
- Finanzierung: Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung sind möglich – so bleibt deine Liquidität geschützt und du kommst ohne große Einmalinvestition ins Rennen.
- Service-Plus: Supportpakete, in denen z. B. DSFinV-K-Export-Checks, Schulungen und proaktive Systempflege enthalten sein können.
Seit 2016 ist MagicPOS am Markt, seit 2021 als GmbH mit Hauptsitz in Mühlingen am Bodensee. Unser Anspruch: wettbewerbsfähige Preise, schnelle Lieferung und exzellenter Kundenservice. Und vor allem Lösungen, die in deinem Alltag funktionieren – heute und 2026.
Bereit für den nächsten Schritt? Mit einer kurzen Anforderungsskizze stellen wir dir ein passendes, fiskalkonformes Paket zusammen und bringen deine Kasse schnell und sicher live.