Ob Preis- und Regaletiketten im Einzelhandel, Küchenlabels mit Allergenen in der Gastro, Inventar- und Housekeeping-Labels im Hotel oder PZN-/Probenetiketten in Apotheke und Krankenhaus – Etiketten sind mehr als kleine Aufkleber. Sie steuern Workflows, vermeiden Fehler, sichern Compliance und sorgen für ein professionelles Erscheinungsbild. Die gute Nachricht: Der perfekte Labeldrucker für deinen Einsatz existiert – du musst nur wissen, worauf es ankommt. In diesem Leitfaden bekommst du eine klare Orientierung, welche Technik, Auflösung, Medien und Schnittstellen zu deinem Alltag passen. Plus: Wie du mit GastroSoft und PosSoft smarte Druck-Workflows umsetzt und wie MagicPOS dich mit Fachberatung, vorkonfigurierten Setups, schneller Lieferung und flexibler Finanzierung unterstützt.
Thermodirekt vs. Thermotransfer – welche Drucktechnologie passt?
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Thermodirekt (TD): Drucken ohne Farbband, direkt auf wärmeempfindliches Material.
- Ideal für: Preis-/Regaletiketten, Versand-/Warenetiketten, Küchenlabels, kurzfristige Kennzeichnungen.
- Vorteile: Geringere Betriebskosten (kein Ribbon), einfach, schnell, perfekt für Linerless-Etiketten.
- Grenzen: Geringere UV-, Hitze- und Chemikalienbeständigkeit; Druckbild kann mit der Zeit ausbleichen.
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Thermotransfer (TT): Druck mit Farbband (Wachs/Wachs-Harz/Harz) auf Papier oder Kunststoffe (z. B. PP/PET).
- Ideal für: Dauerhafte Labels, Inventar, Außenbereich, Kühl-/Tiefkühlumgebungen, Probenetiketten, medizinische Anwendungen mit Desinfektion.
- Vorteile: Höchste Haltbarkeit und Beständigkeit; exzellente Lesbarkeit auch bei kleinen Barcodes und feiner Schrift.
- Grenzen: Ribbon muss mitgeführt und gewechselt werden; leicht höhere laufende Kosten.
Kurz gesagt: Gastro-Küchenlabels und Retail-Preisschilder? Meist Thermodirekt. Dauerhafte Inventarlabels, Housekeeping im Nassbereich oder PZN-/Probenetiketten? Thermotransfer.
Auflösung (203/300/600 dpi) und Druckbreite – scharf, passend, lesbar
- 203 dpi: Standard für Preis-/Regaletiketten, Versandlabels, Küchenetiketten. Schnell, günstig, in vielen Fällen völlig ausreichend.
- 300 dpi: Bessere Lesbarkeit bei kleinen Barcodes, Allergensymbolen, Nährwert-Icons, feinen Schriften. Empfehlung für Gastronomie-Allergenlabels, Hotel-Housekeeping-Labels mit Piktogrammen und für viele medizinische Etiketten.
- 600 dpi: Spezialfälle, z. B. sehr kleine Proben- oder Mikrotube-Labels, dichte Codes, feine Grafiken. Vor allem im Medizinumfeld relevant, wenn sehr kleine Kennzeichnungen sicher gescannt werden müssen.
Druckbreite:
- 2" (ca. 56 mm): Schmale Etiketten, z. B. Probenlabels, Regaletiketten mit kleiner Breite, schmale Inventaraufkleber.
- 4" (ca. 104 mm): Der Allrounder für Retail, Gastro-Küche, Standardinventar, Versand.
- 6" und mehr: Spezialanwendungen (z. B. breitere Regaletiketten, große Lagerlabels).
Pro-Tipp: Je kleiner der Barcode/Schriftgrad, desto eher 300 dpi. Je größer das Etikett/Volumen, desto wichtiger Druckgeschwindigkeit und robuste Mechanik.
Medienwahl: Papier, Kunststoff, Linerless – und was das für dich bedeutet
- Papieretiketten: Kosteneffizient, sehr gute Druckqualität. Für den Innenbereich, kurz- bis mittelfristig. Perfekt für Retail-Preise, Regaletiketten, viele Küchenlabels.
- Synthetische Etiketten (PP, PET, PE): Wasser-, Fett-, Chemikalien- und reißfest. Ideal für Housekeeping (Nässe, Reinigungsmittel), Tiefkühlung, Außenbereiche, Inventar, medizinische Proben.
- Linerless (ohne Trägerpapier): Thermodirekt, variabel in der Länge, weniger Abfall, ideal für Küche und To-go-Labeling. Du sparst Wechselzeiten und reduzierst Müll – effizient und nachhaltig.
Achte außerdem auf:
- Kleber: Permanent für dauerhafte Haftung; ablösbar für temporäre Labels (z. B. Regalfacings; Küchenlabels, die täglich wechseln).
- Rollenkern und Außendurchmesser: Muss zum Drucker passen, damit du nicht ständig wechseln musst.
- Lebensmittelsicherheit/Unbedenklichkeit: In der Gastro je nach Einsatz relevant (z. B. indirekter Lebensmittelkontakt).
Connectivity: USB, LAN, WLAN, Bluetooth – was brauchst du wirklich?
- USB: Stabil, direkt am Kassenrechner. Standard in stationären Setups.
- LAN (Ethernet): Ideal für mehrere Arbeitsplätze, zentral administrierbar, zuverlässig in produktiven Umgebungen.
- WLAN: Flexibel, weniger Kabel – perfekt für Küche, Nebenräume oder wenn keine Netzwerkdose vorhanden ist.
- Bluetooth: Mobil und schnell gekoppelt; sinnvoll mit Tablets/Handhelds im Verkauf oder Housekeeping.
Denk an deinen Workflow:
- Stationäre Kasse mit GastroSoft/PosSoft? USB oder LAN.
- Mobile Inventur/Housekeeping mit Tablets? WLAN oder Bluetooth.
- Apotheke/Labor mit mehreren Druckstationen? LAN für zentrale Verwaltung und stabile Performance.
Zubehör: Cutter und Peeler – kleine Helfer, großer Unterschied
- Automatischer Cutter: Schneidet Endlosmaterial oder perforierte Endlosetiketten auf Maß. Top für Linerless in der Küche oder wenn du unterschiedliche Längen brauchst.
- Peeler (Spendemodus): Der Drucker löst das Etikett vom Träger und präsentiert es „ready to apply“. Spart Zeit an der Theke, in der Küche oder am Pflegewagen.
- Optional sinnvoll: Externer Rollenhalter (größere Rollen, weniger Wechsel), Rewinder (Aufwickeln bedruckter Etiketten in Serien).
Wähle das Zubehör nach Taktzahl: Je höher dein Durchsatz, desto stärker lohnen Peeler und Cutter.
Software-Workflows: GastroSoft und PosSoft clever nutzen
Mit GastroSoft und PosSoft richtest du saubere, wiederverwendbare Druckprozesse ein:
- Artikelstammdaten → Etikettenvorlagen: Preise, PLUs, Allergene, Nährwerte, MHD, Charge, Raum/Etage (Hotel) oder PZN/Chargen (Apotheke/Krankenhaus) werden automatisch gezogen.
- One-Click-Print am POS: Barcode scannen oder Artikel auswählen und passende Etiketten mit der richtigen Vorlage drucken – ohne Medienchaos.
- GS1/EAN- und PZN-konforme Layouts: EAN-13/GS1-128/GS1 DataMatrix je nach Bedarf; PZN-konforme Barcodes/Layouts gemäß euren Vorgaben. Wichtig: Prüfziffern und Feldlängen sauber abbilden, damit Scanner und Warenwirtschaft reibungslos funktionieren.
- Haltbarkeits- und Chargendruck: MHD, Produktionsdatum, Los-/Chargennummern und ggf. Allergensymbole automatisch füllen. So bleibst du audit- und prüfsicher.
- Rechte und Rollen: Wer darf Vorlagen ändern, wer nur drucken? Spart Fehler und hält das Corporate Design konsistent.
MagicPOS unterstützt dich bei der Vorlagenerstellung und richtet auf Wunsch die Druckprofile druckerspezifisch ein (Auflösung, Schwärzung, Sensorik, Vorschub).
Branchenleitfaden: Welche Specs passen zu dir?
Einzelhandel (Preis-/Regaletiketten):
- Empfehlung: Thermodirekt, 203 dpi (bei sehr kleinen Regaletiketten 300 dpi), 4"-Druckbreite.
- Medien: Papier, ablösbarer Kleber für Regale.
- Connectivity: USB/LAN an der Kasse; WLAN optional für Backoffice.
- Add-ons: Peeler für schnelles Verkleben; Cutter, wenn du variable Längen oder Linerless nutzt.
- GS1/EAN: Sauberes EAN-13/GS1-128-Printing für Lager und Filialetiketten.
Gastronomie (Küche, Allergene, To-go):
- Empfehlung: Thermodirekt, 203–300 dpi (für Icons/Allergene eher 300 dpi), Linerless-fähig für variable Längen.
- Medien: Linerless oder hitzebeständiges Papier; ablösbarer Kleber für Tageswechsel.
- Connectivity: WLAN nahe Küche, um Kabel zu vermeiden; alternativ USB/LAN.
- Add-ons: Peeler (einhändig abziehen), Cutter für Linerless.
- Workflows: Allergen- und Tagesdatum automatisch aus GastroSoft ziehen; MHD/Produktionstag per Template.
Hotellerie (Inventar, Housekeeping, Backoffice):
- Empfehlung: Thermotransfer für langlebige Inventarlabels (300 dpi), Thermodirekt für temporäre Housekeeping-Labels.
- Medien: Synthetik (PP/PET) für Reinigungsumgebungen; Papier für temporär.
- Connectivity: WLAN/Bluetooth für mobile Carts, LAN im Backoffice.
- Add-ons: Peeler für zügiges Labeln; externer Rollenhalter für große Serien.
- Workflows: Raum-/Etagen-Codes, QR für Asset-Tracking, serienweiser Druck aus PosSoft.
Apotheken und Krankenhäuser (PZN, Proben, Station):
- Empfehlung: Thermotransfer, 300–600 dpi (je nach Etikettengröße und Dichte).
- Medien: Synthetik mit beständigem Kleber (Desinfektionsmittel-, Feuchte- und Temperatur-resistent); kleine Tubi-/Vial-Labels.
- Connectivity: LAN für zentrale Steuerung, ggf. WLAN an mobilen Arbeitsplätzen.
- Add-ons: Peeler für sauberes Aufbringen auf kleine Gefäße.
- Compliance: PZN-konforme Layouts, GS1/UDI- bzw. GS1 DataMatrix je nach Vorgabe, MHD/Charge auf Knopfdruck.
Praxis: Von der Etikettenidee zum fertigen Druck – so läuft’s mit MagicPOS
- Bedarfsklärung: Du beschreibst uns Use Cases, Umgebungsbedingungen und Volumina. Wir prüfen Technologie (TD/TT), Auflösung, Druckbreite, Medien und Zubehör.
- Medienmatch: Wir empfehlen passende Etikettenrollen (Papier/Synthetik, Kleber, Linerless) – kompatibel zum Drucker und zu deinem Workflow.
- Vorlagen & Daten: Wir bereiten in GastroSoft/PosSoft die Etikettenlayouts vor, inkl. GS1/EAN- und PZN-Feldern, MHD/Charge und Logos/Piktogrammen.
- Vorkonfiguration: Drucker mit korrekten Treibern, Auflösung, Dichte, Sensorik; Testdrucke mit deinen Daten.
- Rollout: Schnelle Lieferung, auf Wunsch Ferninbetriebnahme und Schulung; Dokumentation für dein Team.
- Betrieb: Optional Fernwartungspakete, Ersatzmedien/Ribbons, Service im Fehlerfall – ohne lange Ausfallzeiten.
MagicPOS-Vorteile: Fachberatung, vorkonfigurierte Setups, schneller Versand, flexible Finanzierung
- Fachberatung auf Augenhöhe: Wir sprechen Retail, Gastro, Hotel und Medizin – und empfehlen nur, was zu deinem Alltag passt.
- Vorkonfigurierte Setups: Auspacken, anschließen, drucken. Drucker, Medien, Vorlagen – alles aufeinander abgestimmt.
- Schneller Versand: Damit dein Projekt nicht wartet.
- Flexible Finanzierung: Kauf auf Rechnung oder Ratenzahlung – planbar und liquiditätsschonend.
- Nahtlose Integration: Anbindung an GastroSoft und PosSoft, kompatible Etikettenprofile und Barcode-Standards.
- Support & Fernwartung: Wenn’s mal klemmt, greifen wir dir schnell unter die Arme.
Deine Entscheidungs-Checkliste
- Einsatzbereich: Kurzfristig (Küche/Preise) oder dauerhaft (Inventar/Medizin)?
- Technologie: Thermodirekt (einfach, schnell) oder Thermotransfer (haltbar, scharf)?
- Auflösung: 203 dpi (Standard) / 300 dpi (kleine Codes/Icons) / 600 dpi (Mikroetiketten)?
- Etikettenmaterial: Papier vs. Synthetik; Linerless ja/nein; Kleber (ablösbar/permanent)?
- Größe/Volumen: 2", 4" oder breiter? Desktop vs. Industrie?
- Connectivity: USB/LAN/WLAN/Bluetooth – stationär oder mobil?
- Zubehör: Peeler, Cutter, externer Rollenhalter?
- Software: Vorlagen in GastroSoft/PosSoft, GS1/EAN, PZN, MHD/Charge hinterlegt?
- Service & Budget: Vorkonfiguration, Lieferzeit, Finanzierung (Rechnung/Raten), Supportpakete?
Wenn du magst, gehen wir die Liste gemeinsam durch und bauen dir ein Paket, das genau zu deinem Einsatz passt – vom passenden Drucker über Medien bis zum fertigen Workflow mit GastroSoft oder PosSoft. So bekommst du Etikettendruck, der 2026 nicht nur funktioniert, sondern deinen Alltag spürbar einfacher macht.